Auch viele andere körperliche Erkrankungen, etwa Post-COVID, Hauterkrankungen, Tinnitus oder chronische Nierenerkrankungen, hängen mit seelischer Gesundheit zusammen. Dieser Eintrag gibt einen Überblick über das Zusammenspiel von Körper und Psyche.
Einträge aus der Kategorie „Körperliche Erkrankungen“
Hormonelle Schwankungen im Zyklus, in Schwangerschaft, Wochenbett und Wechseljahren können die Stimmung deutlich beeinflussen. Auch Erkrankungen wie Endometriose oder PCOS belasten Seele und Körper. Für vieles gibt es gute Hilfe.
Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Schlafapnoe können Atemnot, Husten und Erschöpfung verursachen. Atemnot löst häufig Angst aus, und Angst verstärkt die Atemnot. Beides lässt sich behandeln.
Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Reflux oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hängen eng mit Stress und Psyche zusammen. Darm und Gehirn stehen über die sogenannte Darm-Hirn-Achse in ständigem Austausch.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit oder Herzschwäche stehen in enger Wechselwirkung mit der Psyche. Depression und Angst erhöhen das Risiko, und umgekehrt belastet eine Herzerkrankung seelisch.
Hormon- und Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenstörungen oder Diabetes können Stimmung, Antrieb und Denken stark beeinflussen. Umgekehrt können psychische Erkrankungen und manche Medikamente den Stoffwechsel verändern.
Neurologische Erkrankungen betreffen Gehirn, Rückenmark, Nerven oder Muskeln. Dazu gehören zum Beispiel Epilepsie, Multiple Sklerose, Parkinson, Migräne und Schlaganfall. Sie gehen oft mit seelischen Belastungen einher und sind in vielen Fällen gut behandelbar.
Chronische Schmerz- und Erschöpfungssyndrome wie Fibromyalgie und ME/CFS gehen mit lang anhaltenden Schmerzen oder schwerer Erschöpfung einher, die den Alltag stark einschränken. Sie sind real, oft schwer zu erklären und behandelbar im Sinne einer Linderung.