Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit oder Herzschwäche stehen in enger Wechselwirkung mit der Psyche. Depression und Angst erhöhen das Risiko, und umgekehrt belastet eine Herzerkrankung seelisch.
Einträge
Hormon- und Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenstörungen oder Diabetes können Stimmung, Antrieb und Denken stark beeinflussen. Umgekehrt können psychische Erkrankungen und manche Medikamente den Stoffwechsel verändern.
Neurologische Erkrankungen betreffen Gehirn, Rückenmark, Nerven oder Muskeln. Dazu gehören zum Beispiel Epilepsie, Multiple Sklerose, Parkinson, Migräne und Schlaganfall. Sie gehen oft mit seelischen Belastungen einher und sind in vielen Fällen gut behandelbar.
Chronische Schmerz- und Erschöpfungssyndrome wie Fibromyalgie und ME/CFS gehen mit lang anhaltenden Schmerzen oder schwerer Erschöpfung einher, die den Alltag stark einschränken. Sie sind real, oft schwer zu erklären und behandelbar im Sinne einer Linderung.
Auch Kinder und Jugendliche können psychisch erkranken. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie hilft bei seelischen Problemen, Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Frühe Hilfe verbessert die Aussichten deutlich.
Schlafstörungen und somatoforme (funktionelle) Störungen belasten Körper und Seele. Bei Schlafstörungen ist der Schlaf dauerhaft gestört, bei somatoformen Störungen bestehen körperliche Beschwerden, für die sich keine ausreichende körperliche Ursache findet. Beides ist behandelbar.