Kreativ- und Ergotherapie fördern Ausdruck, Struktur und Selbstständigkeit durch Malen, Musik, Tanz, Schreiben oder praktisches Handeln. Sie ergänzen Psychotherapie und Medikamente.
Einträge
Körper- und Bewegungstherapien nutzen Bewegung, Körperwahrnehmung und Entspannung, um seelische Beschwerden zu lindern. Besonders Bewegung ist bei Depression und Angst gut belegt.
Neben den klassischen Verfahren gibt es spezielle psychotherapeutische Methoden wie DBT, EMDR, Schematherapie und ACT. Sie sind auf bestimmte Beschwerden zugeschnitten und werden meist im Rahmen einer Richtlinientherapie angeboten.
Psychotherapie ist die Behandlung seelischer Beschwerden durch Gespräche und Übungen. In Deutschland zahlen die gesetzlichen Krankenkassen Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, analytische Therapie und systemische Therapie.
Auch viele andere körperliche Erkrankungen, etwa Post-COVID, Hauterkrankungen, Tinnitus oder chronische Nierenerkrankungen, hängen mit seelischer Gesundheit zusammen. Dieser Eintrag gibt einen Überblick über das Zusammenspiel von Körper und Psyche.
Hormonelle Schwankungen im Zyklus, in Schwangerschaft, Wochenbett und Wechseljahren können die Stimmung deutlich beeinflussen. Auch Erkrankungen wie Endometriose oder PCOS belasten Seele und Körper. Für vieles gibt es gute Hilfe.
Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Schlafapnoe können Atemnot, Husten und Erschöpfung verursachen. Atemnot löst häufig Angst aus, und Angst verstärkt die Atemnot. Beides lässt sich behandeln.
Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Reflux oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hängen eng mit Stress und Psyche zusammen. Darm und Gehirn stehen über die sogenannte Darm-Hirn-Achse in ständigem Austausch.