Die Verhaltenstherapie (VT, oft kognitive Verhaltenstherapie, KVT) arbeitet mit dem Zusammenhang von Gedanken, Gefühlen und Verhalten. Sie ist das am besten untersuchte Psychotherapieverfahren und Kassenleistung.
Einträge aus der Kategorie „Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten“
Neurostimulationsverfahren wie die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) und die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) beeinflussen die Hirnaktivität mit elektrischen oder magnetischen Impulsen. Sie werden bei schweren, therapieresistenten Erkrankungen eingesetzt.
Kreativ- und Ergotherapie fördern Ausdruck, Struktur und Selbstständigkeit durch Malen, Musik, Tanz, Schreiben oder praktisches Handeln. Sie ergänzen Psychotherapie und Medikamente.
Körper- und Bewegungstherapien nutzen Bewegung, Körperwahrnehmung und Entspannung, um seelische Beschwerden zu lindern. Besonders Bewegung ist bei Depression und Angst gut belegt.
Neben den klassischen Verfahren gibt es spezielle psychotherapeutische Methoden wie DBT, EMDR, Schematherapie und ACT. Sie sind auf bestimmte Beschwerden zugeschnitten und werden meist im Rahmen einer Richtlinientherapie angeboten.
Psychotherapie ist die Behandlung seelischer Beschwerden durch Gespräche und Übungen. In Deutschland zahlen die gesetzlichen Krankenkassen Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, analytische Therapie und systemische Therapie.