1. Start
    1. Über mich
    2. Übers Forum
    3. Autorenseite
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Partner
  3. Wissenswelt
    1. Artikel
    2. Lexikon
      1. Letzte Änderungen
  4. Selbsttests
  5. Hilfe & Angebote
    1. Support
    2. Notfallseiten
    3. Linkliste
    4. FAQ
  • Anmelden
  • Registrieren
  •  Stil ändern
  • Suche
Lexikon
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • FAQ
  • Umfragen
  • Linkliste
  • Lexikon
  • Erweiterte Suche
Sonntag: 01 November 2026
  • Wir freuen uns sehr dass du diese Webpräsenz gefunden hast, leider bist du nicht angemeldet und kannst daher diese Plattform nur eingeschränkt benutzen. Möchtst Du die volle Vielfalt unserer Community erleben, so registriere dich jetzt kostenlos & unverbindlich oder melden sich mit Ihren Benutzerdaten an.

    Anmelden Registrieren
    1. Selbsthilfeforum für psychische Erkrankungen | Seelenfarben
    2. Lexikon

    Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

    • Shalin
    • 1. November 2026 um 01:03
    • 5 mal gelesen
    • Eintrag
    • Bewertungen 0
    • Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde für Menschen mit starken Gefühlsschwankungen und Selbstverletzung entwickelt, vor allem bei Borderline-Störung. Im Mittelpunkt stehen Fertigkeiten (Skills) zum Umgang mit Gefühlen.

      Zitat

      ⚠️ Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.

      Letzte Prüfung: 01.11.2026

      1 Was ist das?

      Die DBT wurde von der Psychologin Marsha Linehan entwickelt. Sie verbindet Veränderung und Akzeptanz (daher „dialektisch“) und vermittelt konkrete Fertigkeiten, um starke Anspannung, Gefühlschaos, Selbstverletzung und Beziehungsprobleme zu bewältigen. Sie baut auf der Verhaltenstherapie auf und ergänzt sie um Achtsamkeit und Akzeptanz.

      2 Ablauf

      • Einzeltherapie: wöchentlich, bearbeitet aktuelle Krisen und Therapieziele anhand einer Prioritätenliste (Selbstverletzung und Suizidgedanken zuerst)
      • Skillstraining in der Gruppe: wöchentlich, vermittelt Fertigkeiten in vier Bereichen: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Gefühlsregulation und zwischenmenschliche Fertigkeiten
      • Krisenerreichbarkeit: je nach Angebot Möglichkeit, in Krisen Unterstützung zu bekommen
      • Therapeutenteam: Fallbesprechungen im Team sichern die Qualität
      • Dauer: ambulant meist ein Jahr oder länger, stationär oft mehrere Wochen bis Monate

      3 Für wen ist es geeignet?

      Gedacht für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung, starker Gefühlsinstabilität, Selbstverletzung oder Suizidalität. Angepasste Formen gibt es auch bei Essstörungen, Sucht, PTBS (DBT-PTSD), ADHS und für Jugendliche.

      4 Wirksamkeit und Evidenz

      Die DBT ist bei Borderline-Störung am besten untersucht und wird in der Leitlinie empfohlen. Studien zeigen, dass sie Selbstverletzungen, Suizidversuche, Klinikaufenthalte und Beschwerden deutlich verringern kann. Auch für andere Störungen mit Gefühlsregulationsproblemen gibt es gute Hinweise.

      5 Kosten und Zugang

      Die DBT wird im Rahmen der Verhaltenstherapie über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet, wenn eine Praxis oder Klinik sie anbietet. Es gibt ambulante und stationäre DBT-Programme, oft mit Wartezeit. Informationen zu zertifizierten Angeboten gibt der Dachverband DBT.

      6 Grenzen und Risiken

      • Das Programm ist anspruchsvoll und erfordert regelmäßige Teilnahme und Übungen.
      • Nicht überall verfügbar, daher teils lange Wartezeiten.
      • Bei akuter Gefahr geht Sicherheit vor, dann sind Notruf oder Klinikaufnahme nötig.
      • Wirkung entfaltet sich über Monate. Rückschläge sind Teil des Prozesses.

      7 Quellen

      • S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung (AWMF-Register Nr. 038-015)
      • Dachverband DBT
      • Linehan, M.: Handbuch der Dialektisch-Behavioralen Therapie
    Derzeit sind keine Bewertungen für diesen Eintrag vorhanden.

    Teilen

    • Vorheriger Eintrag CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)
    • Nächster Eintrag EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

    Inhaltsverzeichnis

    • 1 Was ist das?
    • 2 Ablauf
    • 3 Für wen ist es geeignet?
    • 4 Wirksamkeit und Evidenz
    • 5 Kosten und Zugang
    • 6 Grenzen und Risiken
    • 7 Quellen

    Kategorien

    1. Psychische Erkrankungen 97
    2. Körperliche Erkrankungen 60
    3. Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten 29
    4. Medikamente 170
      1. Antidepressiva 41
      2. Antipsychotika 41
      3. Stimmungsstabilisierer 6
      4. Beruhigungs- und Schlafmittel 35
      5. ADHS-Medikation 8
      6. Schmerzmittel 24
      7. Sonstige Wirkstoffgruppen 17
      8. Absetzen und Wechselwirkungen 1
    5. Orientierung und Alltag 91
      1. Begriffe von A bis Z (Glossar) 1
      2. Diagnostik 51
      3. Rechte und Sozialrecht 16
      4. Therapeutensuche und Wartezeiten 1
      5. Krisen und Notfallhilfe 1
      6. Für Angehörige 21
    1. Impressum
    2. Support
    3. Kontakt
    4. Nutzungsbedingungen
    5. Forenregeln
    6. Datenschutzerklärung
    7. Medizinischer Disclaimer
    8. Haftungsausschluss
    9. Forenübersicht

    🆘 In einer Krise? Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7) oder 0800 111 0 222 (kostenlos, 24/7) | Weitere Hilfsangebote → Findest du hier

    Color Drop Design coded & layout by Gino Zantarelli 2024-2025©
    Anpassung an WoltLab Suite™ 6.2 durch Sonlong Community 2026
    Informationen zur Konversation im Editor von norse
    WBB: Copyrightwarnung bei Dateianhängen von norse
    Beschränkung der letzten Aktivitäten von norse
    Kennzeichnung automatisch deaktivierter Benutzerkonten von norse
    Gruppenrecht für die Suche von norse
    Geschlechtericon in der Beitragsseitenleiste von norse
    Markierung abonnierter Themen von norse
    Informationen zum Thema im Editor von norse
    © 2026 Selbsthilfeforum für psychische Erkrankungen | Seelenfarben – selbsthilfeforum-seelenfarben.de
    Lexikon 7.2.6, entwickelt von www.viecode.com
    Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.8