Zitat⚠️ Dieser Artikel gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Hilfe. In akuter Gefahr wähle sofort den Notruf 112.
Letzte Prüfung: 01.11.2026
1 Worum geht es?
Nicht jeder kann in der Krise sprechen. Viele Beratungsangebote bieten Chat und E-Mail, teils anonym und kostenlos. Das ist keine Notfallhilfe bei akuter Lebensgefahr.
2 Woran du es erkennst
- Hemmung, anzurufen
- Wunsch nach Anonymität
- Nachts oder unterwegs kein Telefon nutzbar
- Sprachbarrieren oder Hörbehinderung
3 Was du jetzt tun kannst
- TelefonSeelsorge bietet auch Chat und Mail an
- Für junge Menschen: Onlineberatung der Nummer gegen Kummer sowie weitere Angebote
- Bei Gefahr Notruf 112, nicht nur chatten
- Auf seriöse Anbieter achten (Träger, Datenschutz, Impressum)
4 Was du besser vermeidest
- In akuter Lebensgefahr nur chatten
- Persönliche Daten leichtfertig weitergeben
- Auf unseriöse Foren und Gruppen vertrauen
- Allein bleiben
5 Danach
- Einen Plan machen, wann du den Notruf wählst
- Gespräche mit Fachleuten ergänzen
- Auf Datensicherheit achten
6 Hilfe rund um die Uhr
- Notruf: 112
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
- Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr)
- Nummer gegen Kummer (Kinder und Jugendliche): 116 111
- Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016
- Info-Telefon Depression: 0800 33 44 533
7 Quellen
- TelefonSeelsorge Deutschland
- Nummer gegen Kummer e. V.
- Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD), Weltgesundheitsorganisation