Zitat⚠️ Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ist keine Rechtsberatung. Gesetze, Fristen und Beträge ändern sich. Lass dich im Einzelfall beraten.
Letzte Prüfung: 01.11.2026
1 Worum geht es?
Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete oder zu den Wohnkosten für Haushalte mit geringem Einkommen, die keine anderen Sozialleistungen beziehen, die die Wohnkosten schon abdecken. Wer Bürgergeld bezieht, bekommt Wohnkosten dort berücksichtigt.
2 Wer hat Anspruch?
- Haushalte mit geringem Einkommen, die Miete oder Eigentumsbelastung zahlen
- Rentnerinnen, Rentner und Menschen mit Erwerbsminderung
- Nicht kombinierbar mit bestimmten anderen Leistungen, in denen die Wohnkosten bereits berücksichtigt sind
3 So geht es
- Antrag bei der Wohngeldbehörde der Gemeinde oder Stadt stellen
- Einkommen, Mietvertrag und Mitglieder des Haushalts nachweisen
- Wohngeldrechner der Länder nutzen
- Bescheid abwarten und bei Änderungen informieren
4 Fristen und Wichtiges
- Wohngeld wird ab dem Antragsmonat gezahlt, deshalb nicht warten
- Bewilligung meist für zwölf Monate
5 Tipps
- Frühzeitig Unterlagen sammeln
- Beratung bei Sozialamt oder Beratungsstelle
- Bei Ablehnung Widerspruch prüfen
6 Wo gibt es Beratung?
- Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) und Sozialberatungsstellen
- Sozialverbände wie VdK und SoVD
- Beratung der Krankenkasse, der Rentenversicherung oder des Jobcenters
- Rechtsberatung: Rechtsanwaltschaft, Beratungshilfe beim Amtsgericht bei geringem Einkommen
7 Quellen
- Wohngeldgesetz (WoGG)
- Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: Wohngeld