Zitat⚠️ Dieser Artikel gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Hilfe. In akuter Gefahr wähle sofort den Notruf 112.
Letzte Prüfung: 01.11.2026
Hinweis: Dieser Artikel spricht sexualisierte Gewalt an. Er beschreibt keine Taten.
1 Worum geht es?
Sexualisierte Gewalt ist nie Schuld der Betroffenen. Direkt danach und auch später gibt es medizinische, rechtliche und psychologische Unterstützung.
2 Woran du es erkennst
- Schock, Taubheit, Angst oder Scham
- Körperliche Verletzungen oder Schmerzen
- Albträume, Rückzug, Flashbacks
- Selbstvorwürfe
3 Was du jetzt tun kannst
- Sicheren Ort aufsuchen, Vertrauensperson ansprechen
- Ärztliche Versorgung und, wenn gewünscht, vertrauliche Spurensicherung
- Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (kostenlos); Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016
- Beratungsstellen und Traumaambulanzen nutzen
4 Was du besser vermeidest
- Selbstvorwürfe
- Gewalterfahrung herunterspielen
- Allein bleiben
- Zu schnell zum Alltag zurückkehren müssen
5 Danach
- Traumatherapie in Anspruch nehmen
- Opferentschädigung prüfen
- Sicherheit im Alltag
6 Hilfe rund um die Uhr
- Notruf: 112
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
- Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr)
- Nummer gegen Kummer (Kinder und Jugendliche): 116 111
- Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016
- Info-Telefon Depression: 0800 33 44 533
7 Quellen
- S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung (AWMF)
- Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch (Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs)
- Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD), Weltgesundheitsorganisation