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    1. Selbsthilfeforum für psychische Erkrankungen | Seelenfarben
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    Gut miteinander sprechen: Gespräche mit erkrankten Angehörigen

    • Shalin
    • 1. November 2026 um 09:26
    • 2 mal gelesen
    • Eintrag
    • Bewertungen 0
    • Ein gutes Gespräch braucht Ruhe, Zeit und Respekt. Ich-Botschaften und offene Fragen verbessern die Verständigung.

      Zitat

      ⚠️ Dieser Artikel gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder rechtliche Beratung.

      Letzte Prüfung: 01.11.2026

      1 Worum geht es?

      Wenn jemand psychisch erkrankt ist, werden Gespräche oft schwierig. Missverständnisse, Rückzug oder Streit sind häufig. Kleine Veränderungen in der Kommunikation können viel bewirken.

      2 Was Angehörige oft erleben

      • Unsicherheit, was man sagen darf
      • Streit über Behandlung und Alltag
      • Gefühl, nicht verstanden zu werden
      • Schweigen aus Sorge, etwas auszulösen

      3 Was hilft

      • passenden Zeitpunkt wählen und ungestört sprechen
      • Ich-Botschaften nutzen („Ich mache mir Sorgen“)
      • offene Fragen stellen und aktiv zuhören
      • Gefühle benennen und ernst nehmen

      4 Was nicht hilft

      • Vorwürfe, Verallgemeinerungen („immer“, „nie“)
      • Ratschläge ohne Nachfrage
      • Bagatellisieren ("Ist doch nicht so schlimm")
      • Diskutieren in akuten Krisen

      5 Praktische Tipps

      • Gespräche kurz halten und Pausen erlauben
      • Nachfragen, was gerade hilft
      • Gemeinsam Regeln für Konfliktsituationen verabreden

      6 Auf dich selbst achten

      • Eigene Bedürfnisse ebenfalls aussprechen
      • Nach schwierigen Gesprächen für Ausgleich sorgen
      • Kommunikationstrainings oder Beratung nutzen

      7 Wo gibt es Hilfe?

      • Hausarztpraxis, Psychiatrie und Psychotherapie als erste Ansprechstellen
      • Angehörigengruppen und Selbsthilfekontaktstellen (Suche über NAKOS)
      • Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) und regionale Landesverbände
      • Psychosoziale Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Dienste und Pflegestützpunkte

      8 In akuten Situationen

      • Akute Gefährdung: Notruf 112
      • Seelische Krise: Telefonseelsorge 0800 111 0 111
      • Notruf: 112
      • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
      • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr)

      9 Quellen

      • Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
      • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
      • Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD), Weltgesundheitsorganisation
    Derzeit sind keine Bewertungen für diesen Eintrag vorhanden.

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    Inhaltsverzeichnis

    • 1 Worum geht es?
    • 2 Was Angehörige oft erleben
    • 3 Was hilft
    • 4 Was nicht hilft
    • 5 Praktische Tipps
    • 6 Auf dich selbst achten
    • 7 Wo gibt es Hilfe?
    • 8 In akuten Situationen
    • 9 Quellen

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