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    Suizidgedanken ansprechen: Was Angehörige tun können

    • Shalin
    • 1. November 2026 um 09:25
    • 2 mal gelesen
    • Eintrag
    • Bewertungen 0
    • Wer sich um einen Menschen sorgt, darf direkt nach Suizidgedanken fragen. Das ist hilfreich und kann Leben schützen.

      Zitat

      ⚠️ Dieser Artikel gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder rechtliche Beratung.

      Letzte Prüfung: 01.11.2026

      1 Worum geht es?

      Viele Menschen mit Suizidgedanken wollen nicht sterben, sondern den Schmerz beenden. Das Nachfragen löst keine Suizidgedanken aus. Es entlastet oft und öffnet den Weg zu Hilfe.

      2 Was Angehörige oft erleben

      • große Angst und Überforderung
      • Furcht, etwas Falsches zu sagen
      • Schuldgefühle, falls etwas passiert
      • Dauerwachsamkeit und Erschöpfung

      3 Was hilft

      • ruhig und offen fragen: „Denkst du daran, dir das Leben zu nehmen?“
      • zuhören, nicht bewerten, bei der Person bleiben
      • Hilfe organisieren und begleiten
      • Gemeinsam einen Sicherheitsplan überlegen und Zugang zu gefährlichen Mitteln verringern

      4 Was nicht hilft

      • das Thema umgehen oder abtun („Das wird schon“)
      • Versprechen verlangen, Geheimnisse zu bewahren
      • Vorwürfe oder Schuldzuweisungen
      • allein tragen, was zu viel ist

      5 Praktische Tipps

      • Direkt fragen und Antworten ernst nehmen
      • Bei konkreten Plänen oder Gefahr Notruf 112 wählen
      • Nach einer Krise Nachsorge und Anbindung an Behandlung sicherstellen

      6 Auf dich selbst achten

      • Nimm eigene Gefühle ernst und sprich mit Vertrauten
      • Hol dir selbst Unterstützung, zum Beispiel bei der Telefonseelsorge
      • Du bist nicht allein verantwortlich

      7 Wo gibt es Hilfe?

      • Hausarztpraxis, Psychiatrie und Psychotherapie als erste Ansprechstellen
      • Angehörigengruppen und Selbsthilfekontaktstellen (Suche über NAKOS)
      • Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) und regionale Landesverbände
      • Psychosoziale Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Dienste und Pflegestützpunkte

      8 In akuten Situationen

      • Akute Gefahr: Notruf 112 oder nächste Notaufnahme
      • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr)
      • Notruf: 112
      • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
      • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr)

      9 Quellen

      • Nationales Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro)
      • Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
      • Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD), Weltgesundheitsorganisation
    Derzeit sind keine Bewertungen für diesen Eintrag vorhanden.

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    Inhaltsverzeichnis

    • 1 Worum geht es?
    • 2 Was Angehörige oft erleben
    • 3 Was hilft
    • 4 Was nicht hilft
    • 5 Praktische Tipps
    • 6 Auf dich selbst achten
    • 7 Wo gibt es Hilfe?
    • 8 In akuten Situationen
    • 9 Quellen

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