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    1. Selbsthilfeforum für psychische Erkrankungen | Seelenfarben
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    Long COVID und Post-COVID-Syndrom

    • Shalin
    • 1. November 2026 um 02:55
    • 4 mal gelesen
    • Eintrag
    • Bewertungen 0
    • Nach einer Corona-Infektion können Beschwerden lange anhalten. Behandelt werden vor allem die Symptome.

      Zitat

      ⚠️ Dieser Artikel gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Medikamente bitte nie eigenmächtig ändern oder absetzen. Dosierungen nennen wir bewusst nicht.

      Letzte Prüfung: 01.11.2026

      1 Kurzüberblick

      Von Long COVID spricht man, wenn Beschwerden mehr als vier Wochen nach der Infektion fortbestehen, von Post-COVID-Syndrom nach mehr als zwölf Wochen. Das Beschwerdebild ist sehr vielfältig.

      2 Symptome

      • starke Erschöpfung (Fatigue), Belastungsintoleranz
      • Atemnot, Husten, Herzrasen
      • Konzentrationsstörungen („Brain Fog“), Gedächtnisprobleme
      • Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Schlafstörungen

      3 Ursachen und Risikofaktoren

      • Folge einer Infektion mit SARS-CoV-2
      • mögliche Mechanismen: Immunreaktion, Gefäßveränderungen, Virusreste
      • Risiko nicht von Schwere der Erstinfektion abhängig

      4 Diagnostik

      • Gespräch und Untersuchung, Ausschluss anderer Ursachen
      • Blutwerte, Lungenfunktion, EKG, Herzultraschall
      • neuropsychologische Tests und Fragebögen bei Bedarf

      5 Behandlung

      • symptomorientierte Behandlung
      • Pacing bei Belastungsintoleranz, keine Überforderung
      • Reha, Atemtherapie, Konzentrationstraining
      • Psychotherapie als Unterstützung bei Bewältigung

      6 Verlauf und Prognose

      Bei vielen bessern sich die Beschwerden über Monate, bei einigen bleiben sie bestehen oder entwickeln sich zu ME/CFS.

      7 Körper und Seele

      • Angst, Depression und Schlafstörungen sind häufig, auch als Folge der Belastung
      • Unverständnis im Umfeld belastet; Selbsthilfe kann entlasten
      • Psychotherapeutische Begleitung ersetzt keine körperliche Abklärung

      8 Tipps für Angehörige

      • Zuhören, ernst nehmen und nicht bewerten
      • Bei Terminen begleiten, Fragen mitnotieren und praktische Hilfe im Alltag anbieten
      • Verständnis für Schwankungen von Tagesform und Belastbarkeit zeigen
      • Auf die eigenen Grenzen achten und selbst Unterstützung suchen, zum Beispiel in Angehörigengruppen

      9 Hilfe im Notfall

      • Atemnot in Ruhe, Brustschmerz, Lähmung oder Ohnmacht: Notruf 112
      • neue starke Beschwerden: zeitnah ärztlich abklären
      • Akute Gefahr oder Notfall: Notruf 112
      • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
      • Telefonseelsorge bei seelischer Krise: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr)

      10 Quellen

      • S1-Leitlinie Long/Post-COVID (AWMF)
      • Robert Koch-Institut, Bundesministerium für Gesundheit: Informationen zu Long COVID
      • Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD), Weltgesundheitsorganisation
    Derzeit sind keine Bewertungen für diesen Eintrag vorhanden.

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    Inhaltsverzeichnis

    • 1 Kurzüberblick
    • 2 Symptome
    • 3 Ursachen und Risikofaktoren
    • 4 Diagnostik
    • 5 Behandlung
    • 6 Verlauf und Prognose
    • 7 Körper und Seele
    • 8 Tipps für Angehörige
    • 9 Hilfe im Notfall
    • 10 Quellen

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