1. Start
    1. Über mich
    2. Übers Forum
    3. Autorenseite
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Partner
  3. Wissenswelt
    1. Artikel
    2. Lexikon
      1. Letzte Änderungen
  4. Selbsttests
  5. Hilfe & Angebote
    1. Support
    2. Notfallseiten
    3. Linkliste
    4. FAQ
  • Anmelden
  • Registrieren
  •  Stil ändern
  • Suche
Lexikon
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • FAQ
  • Umfragen
  • Linkliste
  • Lexikon
  • Erweiterte Suche
Sonntag: 01 November 2026
  • Wir freuen uns sehr dass du diese Webpräsenz gefunden hast, leider bist du nicht angemeldet und kannst daher diese Plattform nur eingeschränkt benutzen. Möchtst Du die volle Vielfalt unserer Community erleben, so registriere dich jetzt kostenlos & unverbindlich oder melden sich mit Ihren Benutzerdaten an.

    Anmelden Registrieren
    1. Selbsthilfeforum für psychische Erkrankungen | Seelenfarben
    2. Lexikon

    Schmerzmittel

    • Shalin
    • 1. November 2026 um 00:48
    • 1. November 2026 um 00:50
    • 11 mal gelesen
    • Eintrag
    • Bewertungen 0
    • Schmerzmittel lindern Schmerzen auf unterschiedlichen Wegen. Es gibt rezeptfreie Mittel, starke Opioide und Medikamente, die eigentlich für andere Erkrankungen entwickelt wurden und Nervenschmerzen lindern. Jede Gruppe hat eigene Risiken.

      Zitat

      ⚠️ Medikamente nie eigenmächtig ändern oder absetzen. Bitte immer Rücksprache mit Ärztin oder Arzt halten. Dieser Artikel nennt bewusst keine Dosierungen.

      Letzte Prüfung: 01.11.2026

      1 Wirkstoff und Handelsnamen

      Wichtige Wirkstoffe mit Beispielen für Handelsnamen:

      • Paracetamol: Schmerz- und Fiebermittel
      • NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika): Ibuprofen (z. B. Nurofen), Diclofenac, Naproxen
      • Metamizol (z. B. Novalgin): starkes, nur auf Rezept erhältliches Schmerzmittel
      • Opioide: z. B. Tramadol (Tramal), Tilidin, Oxycodon, Morphin
      • Koanalgetika: Antidepressiva wie Amitriptylin oder Duloxetin und Antiepileptika wie Gabapentin und Pregabalin bei Nervenschmerzen

      2 Wirkstoffgruppe

      Analgetika (Schmerzmittel). Nach der Wirkstärke werden sie in Stufen eingeteilt (WHO-Stufenschema). Koanalgetika sind Medikamente anderer Gruppen, die bei bestimmten Schmerzen mitwirken.

      3 Anwendungsgebiete

      • akute Schmerzen (z. B. Kopf-, Zahn-, Verletzungsschmerzen)
      • chronische Schmerzen je nach Ursache, bei denen Medikamente nur ein Baustein sind
      • Nervenschmerzen (Koanalgetika)
      • Tumorschmerzen und starke Schmerzen (Opioide, ärztlich begleitet)
      • Hinweis: Bei Fibromyalgie und vielen chronischen Schmerzsyndromen sind Opioide nicht empfohlen

      4 Wirkweise

      Schmerzmittel greifen an verschiedenen Stellen an: NSAR und Paracetamol hemmen Schmerz- und Entzündungsstoffe, Opioide docken an körpereigenen Schmerzrezeptoren an, Koanalgetika beeinflussen die Schmerzweiterleitung im Nervensystem. Chronische Schmerzen werden auch durch Bewegung, Psychotherapie und Entspannung behandelt, die eine tragende Rolle spielen.

      5 Häufige Nebenwirkungen

      • Paracetamol: bei Überdosierung Leberschaden. Die Höchstmenge pro Tag darf nicht überschritten werden.
      • NSAR: Magenbeschwerden und Magenblutungen, Nierenprobleme, Blutdruckanstieg, erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei längerer Einnahme
      • Metamizol: selten Veränderungen des Blutbilds, die rasch ärztlich geklärt werden müssen (Fieber, Halsschmerzen)
      • Opioide: Müdigkeit, Übelkeit, Verstopfung, Abhängigkeit, Atemdepression bei Überdosierung
      • Koanalgetika: Müdigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit (siehe Antidepressiva)
      • Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch: bei zu häufiger Einnahme von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen (an mehr als etwa zehn bis fünfzehn Tagen im Monat)

      6 Wechselwirkungen

      • Tramadol zusammen mit Antidepressiva (SSRI, SNRI): Gefahr eines Serotoninsyndroms und von Krampfanfällen
      • NSAR zusammen mit SSRI oder Gerinnungshemmern: erhöhtes Blutungsrisiko; mit Lithium: erhöhter Lithiumspiegel
      • Opioide zusammen mit Alkohol, Beruhigungsmitteln oder Schlafmitteln: Atemdepression, lebensgefährlich
      • Rezeptfreie Mittel: Auch sie wechselwirken. Bei jeder Einnahme Apotheke oder Praxis informieren

      7 Absetzen

      Paracetamol, NSAR und Metamizol können in der Regel ohne Ausschleichen beendet werden, sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Opioide und Koanalgetika (Antidepressiva, Antiepileptika) sollen nach längerer Einnahme nur schrittweise und ärztlich begleitet abgesetzt werden, um Entzugs- und Absetzsymptome zu vermeiden. Wer das Gefühl hat, ohne Schmerzmittel nicht mehr zurechtzukommen, kann sich bei Schmerzzentren und Suchtberatungsstellen Hilfe holen.

      8 Quellen

      • S3-Leitlinie Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht-tumorbedingten Schmerzen (LONTS, AWMF)
      • S3-Leitlinie Fibromyalgiesyndrom (AWMF-Register Nr. 145-004)
      • Fachinformationen und Gebrauchsinformationen der jeweiligen Wirkstoffe
      • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
    Derzeit sind keine Bewertungen für diesen Eintrag vorhanden.

    Teilen

    • Vorheriger Eintrag Pregabalin (Antiepileptikum, Koanalgetikum)
    • Nächster Eintrag Tapentadol (Schmerzmittel, Opioid (stark))
    • Änderungsprotokoll

    Inhaltsverzeichnis

    • 1 Wirkstoff und Handelsnamen
    • 2 Wirkstoffgruppe
    • 3 Anwendungsgebiete
    • 4 Wirkweise
    • 5 Häufige Nebenwirkungen
    • 6 Wechselwirkungen
    • 7 Absetzen
    • 8 Quellen

    Kategorien

    1. Psychische Erkrankungen 97
    2. Körperliche Erkrankungen 60
    3. Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten 29
    4. Medikamente 170
      1. Antidepressiva 41
      2. Antipsychotika 41
      3. Stimmungsstabilisierer 6
      4. Beruhigungs- und Schlafmittel 35
      5. ADHS-Medikation 8
      6. Schmerzmittel 24
      7. Sonstige Wirkstoffgruppen 17
      8. Absetzen und Wechselwirkungen 1
    5. Orientierung und Alltag 91
      1. Begriffe von A bis Z (Glossar) 1
      2. Diagnostik 51
      3. Rechte und Sozialrecht 16
      4. Therapeutensuche und Wartezeiten 1
      5. Krisen und Notfallhilfe 1
      6. Für Angehörige 21
    1. Impressum
    2. Support
    3. Kontakt
    4. Nutzungsbedingungen
    5. Forenregeln
    6. Datenschutzerklärung
    7. Medizinischer Disclaimer
    8. Haftungsausschluss
    9. Forenübersicht

    🆘 In einer Krise? Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7) oder 0800 111 0 222 (kostenlos, 24/7) | Weitere Hilfsangebote → Findest du hier

    Color Drop Design coded & layout by Gino Zantarelli 2024-2025©
    Anpassung an WoltLab Suite™ 6.2 durch Sonlong Community 2026
    Informationen zur Konversation im Editor von norse
    WBB: Copyrightwarnung bei Dateianhängen von norse
    Beschränkung der letzten Aktivitäten von norse
    Kennzeichnung automatisch deaktivierter Benutzerkonten von norse
    Gruppenrecht für die Suche von norse
    Geschlechtericon in der Beitragsseitenleiste von norse
    Markierung abonnierter Themen von norse
    Informationen zum Thema im Editor von norse
    © 2026 Selbsthilfeforum für psychische Erkrankungen | Seelenfarben – selbsthilfeforum-seelenfarben.de
    Lexikon 7.2.6, entwickelt von www.viecode.com
    Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.8