Zitat⚠️ Dieser Artikel erklärt Verfahren allgemein und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Eine Diagnose stellen nur Fachleute nach einer persönlichen Untersuchung.
Letzte Prüfung: 01.11.2026
1 Worum geht es?
Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) entstehen Bilder mit Magnetfeldern, ohne Röntgenstrahlen. Die Computertomographie (CT) nutzt Röntgenstrahlen und ist schneller verfügbar. Beide zeigen Veränderungen wie Durchblutungsstörungen, Tumoren oder Abbauprozesse.
2 Wann wird das eingesetzt?
- bei erstmaliger Psychose, Demenzverdacht, plötzlichen Persönlichkeitsveränderungen
- bei neurologischen Ausfällen, starken Kopfschmerzen oder nach Verletzungen
3 So läuft es ab
- Liegen in einer Röhre (MRT, etwa 20 bis 45 Minuten, laut) oder Ringöffnung (CT, wenige Minuten)
- Bei Bedarf Kontrastmittel
- Befundung durch Radiologie, Besprechung mit der behandelnden Praxis
4 Aussagekraft und Grenzen
- Viele psychische Erkrankungen sind in der Bildgebung nicht sichtbar
- Kleine Auffälligkeiten sind oft Zufallsbefunde ohne Krankheitswert
- MRT ist bei Metallimplantaten und Klaustrophobie eingeschränkt
5 Kosten und Zugang
Untersuchungen mit medizinischer Notwendigkeit sind Kassenleistungen. Sie werden über die Haus- oder Facharztpraxis veranlasst, teils mit Überweisung.
6 Tipps
- Metallteile, Implantate und Schwangerschaft vorher angeben
- Bei Platzangst Beruhigungsmöglichkeiten besprechen
7 Quellen
- Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD), Weltgesundheitsorganisation
- S3-Leitlinien der AWMF zur jeweiligen Erkrankung
- Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)