Zitat⚠️ Dieser Artikel erklärt Verfahren allgemein und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Eine Diagnose stellen nur Fachleute nach einer persönlichen Untersuchung.
Letzte Prüfung: 01.11.2026
1 Worum geht es?
Zum Beispiel treten Depression und Angst, Sucht und Trauma oder ADHS und Depression häufig zusammen auf. Das macht die Diagnostik und Behandlung komplexer, bedeutet aber nicht, dass es „schlimmer“ ist.
2 Wann wird das eingesetzt?
- bei jeder gründlichen Diagnostik
- wenn die Behandlung einer Erkrankung nicht ausreicht
3 So läuft es ab
- Systematische Abfrage weiterer Beschwerden, auch körperlicher und von Substanzkonsum
- Entscheidung, welche Erkrankung zuerst oder gemeinsam behandelt wird
- Abstimmung von Medikamenten und Therapien
4 Aussagekraft und Grenzen
- Zusammenhänge sind oft schwer zu trennen: Was ist Ursache, was Folge?
- Mehrere Diagnosen sind kein Zeichen von Versagen
5 Kosten und Zugang
Gespräche und Untersuchungen in Praxen und Kliniken sind Kassenleistungen, wenn sie medizinisch notwendig sind. Termine vermittelt auch die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (116 117).
6 Tipps
- Erzähle alle Beschwerden, auch scheinbar unwichtige
- Frag, wie die Behandlungen aufeinander abgestimmt werden
7 Quellen
- Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD), Weltgesundheitsorganisation
- S3-Leitlinien der AWMF zur jeweiligen Erkrankung
- Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)